AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)


Stand: September 2026


§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Verträge, die über den Onlineshop von


Dart Imperium

Inhaber: Stephan Felbel

Grötzinger Straße 11

70794 Filderstadt /Harthausen

E-Mail: info@dart-imperium.de

Telefon: 0151 74266202


und seinen Kunden über den Onlineshop, individuelle Angebote, Bestellungen oder sonstige Vertriebswege, soweit diese AGB wirksam in den jeweiligen Vertrag einbezogen wurden.


Diese AGB gelten sowohl gegenüber Verbrauchern als auch gegenüber Unternehmern, soweit in einzelnen Bestimmungen nicht ausdrücklich zwischen diesen unterschieden wird.

Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.

Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

Soweit einzelne Regelungen dieser AGB ausdrücklich nur für Unternehmer gelten, finden diese keine Anwendung auf Verbraucher.

Abweichende oder entgegenstehende Geschäftsbedingungen eines Unternehmers werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Verkäufer ihrer Geltung ausdrücklich zugestimmt hat.

A. Allgemeine Bestimmungen für alle Kunden

§ 2 Vertragsgegenstand

Vertragsgegenstand ist insbesondere der Verkauf von:

Steeldarts und Softdarts,

Dartboards,

Dartspitzen,

Flights,

Schäften und weiterem Dartzubehör,

Dartbekleidung,

Trikots,

Hosen und Jacken,

personalisierten Produkten,

individuell gefertigten Darts,

bedruckten oder gestalteten Dartartikeln,

sowie weiteren im Sortiment angebotenen Waren.

Darüber hinaus können Produkte speziell nach Kundenwunsch gestaltet, bedruckt, personalisiert oder angefertigt werden.

Die wesentlichen Merkmale und die Beschaffenheit der Ware ergeben sich aus der jeweiligen Produktbeschreibung, einem individuellen Angebot, einer Auftragsbestätigung oder einer ausdrücklich vereinbarten Spezifikation.

§ 3 Vertragsschluss im Onlineshop

Die Darstellung der Produkte im Onlineshop stellt grundsätzlich kein rechtlich bindendes Angebot zum Abschluss eines Vertrags dar, sondern eine Aufforderung an den Kunden, eine Bestellung abzugeben.

Der Kunde kann die gewünschten Produkte in den Warenkorb legen und seine Angaben vor Absenden der Bestellung überprüfen und korrigieren.

Mit Betätigung der Schaltfläche zum Abschluss der zahlungspflichtigen Bestellung gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Kauf der im Warenkorb enthaltenen Produkte ab.

Eine automatisch versandte Bestellbestätigung bestätigt zunächst lediglich den Eingang der Bestellung, sofern aus ihr nicht ausdrücklich hervorgeht, dass der Verkäufer das Angebot bereits annimmt.

Der Vertrag kommt insbesondere zustande durch:

eine ausdrückliche Auftragsbestätigung,

die Aufforderung zur Zahlung,

die Ausführung oder den Versand der Bestellung,

oder eine sonstige eindeutige Annahmeerklärung des Verkäufers.

Vertragssprache ist Deutsch.

§ 4 Individuelle Angebote und Bestellungen außerhalb des Onlineshops

 

Bei individuell erstellten Angeboten, insbesondere für Sonderanfertigungen, Trikots, Vereinsbekleidung, individuell gefertigte Darts oder größere B2B-Bestellungen, gelten die im jeweiligen Angebot aufgeführten Preise, Mengen und Bedingungen.

Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde das Angebot innerhalb der angegebenen Angebotsfrist annimmt und der Verkäufer die Annahme bestätigt beziehungsweise mit der Vertragsdurchführung beginnt.

Änderungen oder Ergänzungen einer bereits bestätigten Sonderanfertigung bedürfen einer erneuten Abstimmung.

§ 5 Preise

Gegenüber Verbrauchern werden Endpreise einschließlich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer angegeben.

Versandkosten oder sonstige zusätzliche Kosten werden, soweit sie anfallen, gesondert angegeben.

Bei individuellen Angeboten an Unternehmer können Preise ausdrücklich als Nettopreise zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer ausgewiesen werden.

Maßgeblich ist die Preisangabe im jeweiligen Onlineshop beziehungsweise im konkreten Angebot oder in der Auftragsbestätigung.

Bei Lieferungen außerhalb der Europäischen Union können Zölle, Einfuhrabgaben, Steuern oder sonstige öffentliche Abgaben entstehen. Diese sind, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist, vom Kunden zu tragen und werden regelmäßig nicht vom Verkäufer erhoben.

§ 6 Zahlung

Dem Kunden stehen die jeweils im Onlineshop oder Angebot angegebenen Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Soweit nichts anderes vereinbart wurde, ist der Kaufpreis mit Vertragsschluss beziehungsweise entsprechend der bei der gewählten Zahlungsart angegebenen Zahlungsfrist fällig.

Bei individuell angefertigten oder personalisierten Waren kann der Verkäufer die Produktion von einer vollständigen oder teilweisen Vorauszahlung abhängig machen.

Die Herstellung beginnt in diesen Fällen grundsätzlich erst nach Eingang der vereinbarten Zahlung sowie nach Vorliegen aller erforderlichen Informationen und gegebenenfalls der Designfreigabe.

§ 7 Lieferung

Die Lieferung erfolgt an die vom Kunden angegebene Lieferanschrift, soweit nichts anderes vereinbart wurde.

Die im jeweiligen Angebot oder Onlineshop angegebenen Lieferzeiten gelten unter Berücksichtigung der dort genannten Voraussetzungen.

Bei Sonderanfertigungen beginnt die Produktions- beziehungsweise Lieferzeit grundsätzlich erst, nachdem:

sämtliche notwendigen Kundendaten vorliegen,

erforderliche Logos, Grafiken oder Druckdateien eingegangen sind,

Größen und Mengen feststehen,

vereinbarte Anzahlungen oder Vorauszahlungen eingegangen sind,

und eine eventuell erforderliche Designfreigabe erteilt wurde.

Verzögert sich die Produktion durch fehlende oder verspätete Angaben beziehungsweise Freigaben des Kunden, verlängert sich eine vereinbarte Lieferzeit entsprechend.

Ist ein Artikel dauerhaft nicht verfügbar und kann die bestellte Leistung deshalb nicht erbracht werden, wird der Kunde darüber informiert. Bereits für die betreffende Leistung erhaltene Zahlungen werden zurückerstattet.

§ 8 Höhere Gewalt und nicht zu vertretende Lieferhindernisse

Ereignisse, die außerhalb des zumutbaren Einflussbereichs des Verkäufers liegen und die Erfüllung des Vertrags vorübergehend verhindern oder erheblich erschweren, können zu einer angemessenen Verlängerung der Lieferfrist führen.

Dies kann insbesondere Fälle höherer Gewalt, Naturereignisse, behördliche Maßnahmen, erhebliche Transportstörungen oder nicht vorhersehbare Betriebsstörungen betreffen.

Gesetzliche Rücktritts-, Kündigungs- und Schadensersatzrechte des Kunden bleiben unberührt.

B. Sonderanfertigungen und personalisierte Waren

§ 9 Individuell angefertigte Produkte

Der Verkäufer bietet unter anderem Produkte an, die nach individuellen Vorgaben des Kunden gestaltet oder gefertigt werden.

 

Hierzu gehören insbesondere:

 

personalisierte Darttrikots,

Vereins- und Teamtrikots,

individuell bedruckte Bekleidung,

Produkte mit Spielernamen oder Logos,

individuell gefertigte Dartbarrels,

Sonderanfertigungen nach Maß- oder Designvorgaben,

personalisierte Dartboards oder Zubehörteile,

sowie sonstige Waren nach Kundenspezifikation.

Grundlage der Fertigung sind die vom Kunden bereitgestellten Angaben sowie gegebenenfalls ein vom Kunden freigegebener Entwurf.

Der Kunde ist verpflichtet, vor der endgültigen Freigabe insbesondere folgende Angaben sorgfältig zu überprüfen:

Namen und Schreibweisen,

Spielernamen und Spitznamen,

  • Größen,
  • Mengen,
  • Nummern,
  • Logos,
  • Sponsorenlogos,
  • Farben,
  • Positionierungen,
  • Maße,
  • Gewichte,
  • Gravuren,

sowie sonstige produktspezifische Angaben.

Hat der Kunde einen Entwurf ausdrücklich zur Produktion freigegeben, erfolgt die Herstellung auf Grundlage dieses freigegebenen Entwurfs.

Fehler in Daten oder Angaben, die der Kunde selbst bereitgestellt und anschließend freigegeben hat, stellen grundsätzlich keinen Sachmangel dar, soweit das Produkt entsprechend der vereinbarten und freigegebenen Vorgaben hergestellt wurde.

Gesetzliche Rechte wegen tatsächlicher Produktions-, Material- oder Ausführungsfehler bleiben unberührt.

§ 10 Änderungen nach Produktionsfreigabe

Nach erfolgter Produktionsfreigabe können Änderungen nur berücksichtigt werden, soweit dies im jeweiligen Produktionsstadium noch möglich ist.

Der Verkäufer ist nicht verpflichtet, eine bereits begonnene Produktion wegen eines nachträglichen Änderungswunsches zu stoppen.

Entstehen durch nachträgliche Änderungen zusätzliche Kosten, wird der Kunde vor Durchführung der kostenpflichtigen Änderung entsprechend informiert.

Wird aufgrund eines Änderungswunsches eine Neuproduktion erforderlich, können die hierdurch entstehenden zusätzlichen Kosten nach entsprechender Vereinbarung berechnet werden.

§ 11 Farben, Darstellungen und produktionsbedingte Abweichungen

Die Darstellung von Farben auf Bildschirmen kann abhängig von Gerät, Displayeinstellungen und Beleuchtung vom tatsächlichen Produkt abweichen.

Bei Druck-, Textil- und Fertigungsverfahren können geringfügige technisch bedingte und handelsübliche Abweichungen auftreten, soweit diese für den Kunden zumutbar sind.

Dies gilt insbesondere für geringfügige Unterschiede bei:

  • Farbdarstellung,
  • Stoffstruktur,
  • Druckposition,
  • Oberflächenfinish,
  • Gravuren,
  • Beschichtungen,

sowie anderen technisch bedingten Produktionsmerkmalen.

Ausdrücklich vereinbarte Beschaffenheitsmerkmale, Größen, Funktionen und wesentliche Designspezifikationen bleiben hiervon unberührt.

§ 12 Vom Kunden bereitgestellte Logos, Bilder und sonstige Inhalte

Stellt der Kunde Logos, Marken, Grafiken, Bilder, Texte, Spielernamen, Vereinswappen, Sponsorenlogos oder sonstige Inhalte für die Herstellung eines Produkts bereit, versichert er, über die für die beauftragte Nutzung erforderlichen Rechte zu verfügen.

Der Kunde darf insbesondere keine Inhalte übermitteln, deren Verwendung Rechte Dritter verletzt.

Der Verkäufer ist nicht verpflichtet, sämtliche bereitgestellten Inhalte eigenständig auf Urheber-, Marken-, Namens- oder sonstige Rechte Dritter zu überprüfen.

Bestehen konkrete Anhaltspunkte für eine Rechtsverletzung, kann der Verkäufer die Verwendung der betreffenden Inhalte beziehungsweise die Durchführung des Auftrags ablehnen.

Gesetzliche Ansprüche wegen schuldhaft verursachter Rechtsverletzungen bleiben unberührt.

C. Besondere Regelungen für Verbraucher (B2C)

§ 13 Widerrufsrecht

Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich das gesetzliche Widerrufsrecht zu.

Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung des Verkäufers.

Das gesetzliche Widerrufsrecht besteht insbesondere nicht bei Verträgen zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür erfüllt sind.

Hierunter können insbesondere fallen:

Trikots mit individuellem Namen,

personalisierte Team- oder Vereinstrikots,

individuell bedruckte Bekleidung,

nach Kundenvorgaben gefertigte Dartbarrels,

Waren mit individuell aufgebrachtem Logo oder Schriftzug,

sowie sonstige speziell nach Kundenwunsch produzierte Waren.

Ob das Widerrufsrecht ausgeschlossen ist, richtet sich nach den gesetzlichen Voraussetzungen im konkreten Einzelfall.

Das Nichtbestehen eines Widerrufsrechts bei einer Sonderanfertigung berührt die gesetzlichen Rechte des Verbrauchers wegen mangelhafter Ware nicht.

§ 14 Rücksendekosten bei Widerruf


Soweit der Verbraucher vor Vertragsschluss ordnungsgemäß darüber informiert wurde, trägt er im Falle eines wirksamen Widerrufs die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren.

 

Die Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung.


§ 15 Elektronische Widerrufsmöglichkeit


Soweit gesetzlich vorgeschrieben, stellt der Verkäufer Verbrauchern bei online geschlossenen Fernabsatzverträgen eine elektronische Widerrufsmöglichkeit zur Verfügung.

 

Die Nutzung dieser elektronischen Widerrufsmöglichkeit ist nicht Voraussetzung für die Wirksamkeit eines anderweitig ordnungsgemäß erklärten Widerrufs.


§ 16 Gefahrübergang bei Verbrauchern


Bei Verbrauchern geht die Gefahr des zufälligen Untergangs oder der zufälligen Verschlechterung der Ware grundsätzlich erst mit der Übergabe der Ware an den Verbraucher oder einen von diesem bestimmten empfangsberechtigten Dritten über.

 

Die gesetzlichen Sonderregelungen bleiben unberührt.


§ 17 Mängelrechte für Verbraucher

Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Mängelhaftungsrechte.

Bei neuen Waren gelten die gesetzlichen Verjährungsfristen.

Eine zusätzliche Herstellergarantie besteht nur, wenn diese für das jeweilige Produkt ausdrücklich angeboten wurde.

Eine freiwillige Herstellergarantie schränkt die gesetzlichen Mängelrechte des Verbrauchers nicht ein.

Verbraucher werden gebeten, offensichtliche Transportschäden möglichst unmittelbar beim Transportdienstleister zu melden und den Verkäufer zu informieren.

Eine unterlassene Meldung eines Transportschadens führt nicht zum Verlust der gesetzlichen Ansprüche des Verbrauchers.

D. Besondere Regelungen für Unternehmer (B2B)

§ 18 Anwendungsbereich der B2B-Regelungen

Die nachfolgenden Bestimmungen dieses Abschnitts gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB.

Soweit Bestimmungen ausdrücklich auf Kaufleute oder beiderseitige Handelsgeschäfte Bezug nehmen, gelten sie nur, wenn die jeweiligen gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.

§ 19 Kein gesetzliches Widerrufsrecht für Unternehmer

Unternehmern steht das gesetzliche Verbraucher-Widerrufsrecht nicht zu.

Bestellungen eines Unternehmers sind daher nach Vertragsschluss grundsätzlich verbindlich.

Eine Rücknahme mangelfreier Ware erfolgt bei Unternehmern nur, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.

Gesetzliche oder vertraglich vereinbarte Mängelrechte bleiben hiervon unberührt.

§ 20 B2B-Angebote und Preise

Individuelle Händler-, Wiederverkäufer- oder Firmenangebote können Nettopreise zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer enthalten.

Für Unternehmer gelten die im jeweiligen Angebot, der Auftragsbestätigung oder einer vereinbarten B2B-Preisliste angegebenen Preise.

Vereinbarte Händlerkonditionen gelten nur für den jeweils berechtigten Geschäftskunden und dürfen ohne Zustimmung des Verkäufers nicht auf Dritte übertragen werden.

§ 21 Zahlung und Zahlungsverzug im B2B-Bereich

Für Unternehmer gelten die im Angebot beziehungsweise auf der Rechnung angegebenen Zahlungsbedingungen.

Soweit keine andere Zahlungsfrist vereinbart wurde, ist der Rechnungsbetrag mit Fälligkeit zu bezahlen.

Im Falle des Zahlungsverzugs gelten die gesetzlichen Verzugsregelungen.

Bei Entgeltforderungen aus Rechtsgeschäften, an denen kein Verbraucher beteiligt ist, gelten insbesondere die gesetzlichen Regelungen über Verzugszinsen und die gesetzliche Verzugspauschale.

Die Geltendmachung eines darüber hinausgehenden Verzugsschadens bleibt im gesetzlich zulässigen Umfang vorbehalten.

§ 22 Gefahrübergang beim Versand an Unternehmer

Bei Unternehmern geht bei einem Versendungskauf die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der Ware grundsätzlich mit Übergabe der Ware an den Spediteur, Frachtführer oder die sonst zur Durchführung der Versendung bestimmte Person oder Einrichtung auf den Käufer über, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür vorliegen.

Dies gilt unabhängig davon, wer die Versandkosten trägt.

Gesetzlich zwingende abweichende Regelungen bleiben unberührt.

§ 23 Untersuchungs- und Rügepflicht bei Kaufleuten

Ist der Kunde Kaufmann und handelt es sich für beide Vertragsparteien um ein Handelsgeschäft, gelten die gesetzlichen Untersuchungs- und Rügepflichten, insbesondere § 377 HGB.

Der Käufer hat die Ware in diesem Fall nach Ablieferung im Rahmen des ordnungsgemäßen Geschäftsgangs unverzüglich zu untersuchen.

Zeigt sich hierbei ein Mangel, ist dieser nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften unverzüglich anzuzeigen.

Zeigt sich ein bei der ordnungsgemäßen Untersuchung nicht erkennbarer Mangel erst später, ist dieser nach seiner Entdeckung nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften unverzüglich anzuzeigen.

Die gesetzlichen Folgen einer unterlassenen oder verspäteten Mängelanzeige bleiben unberührt.

Diese Regelung begründet keine zusätzliche Rügepflicht für Unternehmer, auf die § 377 HGB gesetzlich nicht anwendbar ist.

§ 24 Mängelhaftung gegenüber Unternehmern

Gegenüber Unternehmern beträgt die Verjährungsfrist für Mängelansprüche bei neuen beweglichen Sachen grundsätzlich ein Jahr ab Ablieferung, soweit eine Verkürzung gesetzlich zulässig ist.

Die Verkürzung gilt nicht, soweit zwingende gesetzliche Vorschriften längere Fristen vorsehen oder einer Verkürzung entgegenstehen.

Sie gilt insbesondere nicht für Ansprüche:

wegen vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Pflichtverletzungen,

wegen Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,

bei arglistigem Verschweigen eines Mangels,

aufgrund einer ausdrücklich übernommenen Garantie,

nach dem Produkthaftungsgesetz,

sowie für gesetzliche Rückgriffsansprüche innerhalb einer Lieferkette, soweit diese zwingend bestehen oder eine Einschränkung ohne gleichwertigen Ausgleich gesetzlich unzulässig ist.

Im Übrigen gelten die gesetzlichen Mängelrechte.

Bei berechtigten Mängelansprüchen steht dem Verkäufer zunächst das gesetzliche Recht zur Nacherfüllung zu.

§ 25 Beschaffenheitsvereinbarungen bei B2B-Sonderanfertigungen

Bei individuell für einen Unternehmer gefertigten Produkten ist die ausdrücklich vereinbarte Spezifikation maßgeblich.

Dies gilt insbesondere für vereinbarte:

Abmessungen,

Barrelgewichte,

Materialien,

Wolframanteile,

Gewinde,

Griffarten,

Beschichtungen,

Druckdaten,

Textilien,

Größen,

Farben,

Personalisierungen und Designs.

Angaben oder Eigenschaften, die nicht ausdrücklich Vertragsbestandteil geworden sind, gelten nur im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen als geschuldet.

Freigegebene Produktionsdaten und Designs bilden die Grundlage der Fertigung.

§ 26 Eigentumsvorbehalt gegenüber Unternehmern

Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung sämtlicher Forderungen aus dem jeweiligen Vertragsverhältnis Eigentum des Verkäufers.

Gegenüber Unternehmern bleibt die Ware darüber hinaus bis zur vollständigen Begleichung aller fälligen Forderungen aus der laufenden Geschäftsbeziehung Eigentum des Verkäufers, soweit dies gesetzlich zulässig ist.

Der Unternehmer ist berechtigt, Vorbehaltsware im Rahmen seines ordnungsgemäßen Geschäftsbetriebs weiterzuverkaufen.

Für diesen Fall tritt der Unternehmer bereits jetzt die aus dem Weiterverkauf entstehenden Forderungen gegen seinen Abnehmer in Höhe des noch offenen Rechnungsbetrags der Vorbehaltsware an den Verkäufer ab. Der Verkäufer nimmt diese Abtretung an.

Der Unternehmer bleibt bis auf Widerruf berechtigt, die abgetretenen Forderungen selbst einzuziehen.

Der Verkäufer wird die ihm zustehenden Sicherheiten auf Verlangen insoweit freigeben, als ihr realisierbarer Wert die zu sichernden Forderungen nicht nur vorübergehend um mehr als 10 Prozent übersteigt.

§ 27 Aufrechnung und Zurückbehaltungsrecht bei Unternehmern

Unternehmer können mit Gegenforderungen nur aufrechnen, soweit diese unbestritten, vom Verkäufer anerkannt oder rechtskräftig festgestellt sind.

Das Recht zur Aufrechnung mit Gegenforderungen aus demselben Vertragsverhältnis bleibt unberührt.

Ein Zurückbehaltungsrecht kann der Unternehmer nur wegen Ansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis ausüben, soweit gesetzlich zulässig.

E. Regelungen für alle Kunden

§ 28 Eigentumsvorbehalt


Gegenüber Verbrauchern bleibt die gelieferte Ware bis zur vollständigen Zahlung des Kaufpreises Eigentum des Verkäufers.

 

Für Unternehmer gelten ergänzend die Regelungen des § 26 dieser AGB.


§ 29 Haftung

Der Verkäufer haftet unbeschränkt:

bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit,

für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,

nach den zwingenden Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes,

sowie im Umfang einer ausdrücklich übernommenen Garantie.

Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht haftet der Verkäufer für den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.

Wesentliche Vertragspflichten sind solche Verpflichtungen, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

Im Übrigen ist eine Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.

Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten entsprechend zugunsten der gesetzlichen Vertreter, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen des Verkäufers.

§ 30 Gutscheine

Soweit der Verkäufer Gutscheine anbietet, gelten ergänzend die für den jeweiligen Gutschein angegebenen Bedingungen.

Gutscheine können innerhalb ihrer Gültigkeitsdauer zur Bezahlung der hierfür zugelassenen Waren eingesetzt werden.

Die Gültigkeitsdauer beträgt 3 Jahre ab dem Kaufdatum.

Eine Barauszahlung des Gutscheinwerts ist ausgeschlossen, soweit nicht zwingende gesetzliche Regelungen etwas anderes bestimmen.

§ 31 Verbraucherschlichtung


Soweit eine entsprechende Informationspflicht besteht, erklärt der Verkäufer:

 

Dart Imperium ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen, soweit keine gesetzliche Verpflichtung zur Teilnahme besteht.


§ 32 Anwendbares Recht

Für sämtliche Rechtsbeziehungen zwischen Verkäufer und Kunden gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als dem Verbraucher dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Rechts des Staates entzogen wird, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.

§ 33 Gerichtsstand im B2B-Bereich

Ist der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, wird – soweit gesetzlich zulässig – der Geschäftssitz des Verkäufers als Gerichtsstand für Streitigkeiten aus der Geschäftsbeziehung vereinbart.

Gesetzliche Regelungen über ausschließliche Gerichtsstände bleiben unberührt.

Gegenüber Verbrauchern gilt diese Gerichtsstandsvereinbarung nicht.

§ 34 Schlussbestimmungen

Individuelle Vereinbarungen zwischen Verkäufer und Kunde haben Vorrang vor diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, richten sich die Rechtsfolgen nach den gesetzlichen Vorschriften.

Die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen bleibt hiervon grundsätzlich unberührt.


Dart Imperium

Stand: September 2026